Tolas Ecke

Toljas Ecke - die Erinnerung an mein Werkstatt, an die Suche nach der Ausdruckskraft und Schönheit der alltäglichen Dinge.

Auf meiner ersten Ausstellung in Deutschland, zeigte ich ein paar Dutzend Gemälden, sie alle kamen aus meinem ersten Werkstatt heraus, und es war der erste Versuch, die Literatur aus der Kunstmalerei wegzuräumen. Nach der Vernissage Gisela Schröder, meine erste Galeristin, sagte: "Tolja, wende dich an das Publikum nicht um ihr deine Bilder zu zeigen, wende dich nur, um deine eigenen Gedanken auszudrücken".

Heute fühle ich eine Verbindung meiner letzten Werke mit diesem ersten Such, aber heute denke ich nicht so, wie damals. Heute Ausdrucksfähigkeit für mich keine Leidenschaft ist. Keine Leidenschaft, die sich in der Bewegung zeigt, sondern in der Struktur der Gemalde hervortritt, wo alle Teile des Bildes gleich wertvoll sind: seine Zusammensetzung und die Kombination von Farbflächen, der Raum, der von Gegenständen und Zwischenzeiten-Pausen besetzt ist. Wie in der musikalischen Harmonie, wo jede Note ein Teilchen des Ganzen ist.

Vor ein paar Jahren Gisela Schröder sagte mir einmal: "Tolja, in deinem Atelier hattest du die Ecke, wo du Kaffe gemacht hast. Bis heute erinnere ich mich daran. So viele Jahre….."

Das Gemälde "Toljas Ecke" wurde von dem Künstler im Jahr 2011
Größe: 60 х 60 cm
Technik: Öl / Leinwand.

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